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DAS JAHR DES WINZERS - NOVEMBER



Im Weingarten:

Im Spätherbst werden kranke und abgestorbene Reben gerodet. Die wenigen Fehlstellen werden im Frühjahr mit jungen Reben nachgepflanzt. Durch das regelmäßige Unterpflanzen versuchen wir möglichst gesunde Anlagen zu erhalten und die Verbreitung von Pilz- und Viruserkrankungen zu unterbinden. Diese Erneuerung ergibt langfristig gesunde Altanlagen mit einem großen Wurzelsystem, welches lange Trockenphasen besser übersteht.

Im Keller:

Die Gärung ist größtenteils abgeschlossen. Nun erfolgt bei den leichteren Guts- und Ortsweinen der erste Abstich von der Hefe. Die abgesetzte Hefe (Vollhefe) wird abgetrennt. Der fertige Wein wird in einen anderen Tank umgezogen. Der Wein ist noch nicht klar, denn die ganze Hefe hat sich noch nicht abgesetzt. Hier spricht man von der Feinhefe. Die Zeit des Jungweinkosten beginnt und man darf erstmals auch mit „Prost“ anstoßen.


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